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Kino-Special in Anwesenheit des Filmteams

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt der Film die Geschichte eines Anwalts, der auf illegale Medikamententests an Obdachlosen stößt und dadurch selbst in einen Strudel aus Verschwörungen und Lügen gerissen wird.

Nickolas Schott (Friedrich Bochröder) ist ein ehrgeiziger junger Anwalt, der gerade in seinem brisantesten Fall steckt – da stirbt seine Frau Emily (Sarah Alles) unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall. Die Behörden sprechen von einem tragischen Unglück. Nick glaubt keine Sekunde daran. Als er kurz darauf selbst unter Mordverdacht gerät, muss er untertauchen – und stößt im Untergrund der Stadt auf eine Obdachlosengruppe, die ihren Lebensunterhalt mit illegalen Medikamententests verdient. Während Nick immer tiefer in das Geflecht aus gefährlichen Machenschaften gesogen wird muss er feststellen, dass auch er selbst darin eine entscheidende Rolle zu spielen scheint.

Können wir dem System entfliehen? Sind wir selbstbestimmt – oder Figuren auf einem Schachbrett, die von anderen gesetzt werden?

Die Regisseurin Ilka Sparringa und der Hauptdarsteller Friedrich Bochröder werden als Kinogäste anwesend sein und beantworten dem Publikum nach dem Film alle Fragen, auch zu der ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte des Film

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Ein Film, den es eigentlich nicht geben dürfte

Acht Jahre. 700 Mitwirkende. Keine Filmförderung. Keine Senderbeteiligung.

OHNE WAHRHEIT ist ein Unikat im deutschen Kino: Die deutschen Filmförderungen trauten sich an diesen Stoff und das Genre Thriller nicht heran – und so stand das Team vor der Frage: Wie dreht man einen Kinofilm ohne Geld, dem man das aber nicht ansieht?

Auch etablierte deutsche Schauspieler wie Paul Boche, Simon Licht, Jörn Hentschel, Annabelle Mandeng und Charles Rettinghaus konnten die Filmemacher mit der außergewöhnlichen Story für das Projekt gewinnen. Gedreht wurde größtenteils in der Altstadt von Leer und in Ostfriesland – mit fast 700 Mitwirkenden. Acht Jahre liegen zwischen der ersten Idee und der fertigen Kinofassung – inklusive Corona-Zwangspause. Das Ergebnis: ein skandinavisch anmutender Thriller, der beweist, was deutsches Independent-Kino leisten kann.

International ausgezeichnet

Seit seiner Weltpremiere beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney 2024 erhielt der Film 17 Festivalnominierungen in acht Ländern und konnte 12 Auszeichnungen für sich gewinnen – darunter u.a.:

  • den Gold Remi Award beim WorldFest-Houston (Best Crime Drama)
  • den Preis für die Beste Nachwuchsregie beim Snowdance Independent Film Festival
  • den Best Mystery/Thriller Feature beim Berlin Independent Film Festival
  • und den Preis als Best Actor in an Indie Film für Friedrich Bochröder bei den Cannes Film Awards

 

Samstag, 14. November 2026
19:30 Uhr
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