Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen gehört zu den Regionen der Erde, in denen die Folgen des Klimawandels besonders deutlich sichtbar werden. Steigende Temperaturen verändern eine Landschaft, die über Jahrtausende von Schnee und Eis geprägt wurde. Der Filmemacher Asgeir Helgestad begleitet dort die Eisbärenmutter Frost, die er bereits seit vielen Jahren beobachtet. Gemeinsam mit ihren Jungen muss sie sich in einer Umwelt zurechtfinden, die sich immer schneller verändert. Das schwindende Meereis erschwert die Nahrungssuche und zwingt die Tiere, ihr Verhalten an die neuen Bedingungen anzupassen. Helgestad verbindet eindrucksvolle Naturaufnahmen mit einer persönlichen Langzeitbeobachtung und macht die Klimakrise dadurch unmittelbar erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen nicht abstrakte Zahlen, sondern Frost und ihre Jungen, deren Überleben eng mit dem Eis verbunden ist. Ein eindringlicher Film über eine verschwindende Welt und darüber, was die Erderwärmung für diejenigen bedeutet, die ihr nicht ausweichen können.
FSK: 6
Länge: 98 Minuten

