In Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Ahrensburg
Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) leben als professionelle Clowns. Sie sind bekannt für ihre humorvollen Darbietungen und werden oft als „Clownsfamilie“ bezeichnet. Barbara selbst betrachtet das Clownsein als mehr als nur einen Beruf; es ist eine Lebensphilosophie für sie. Die Philosophie des Clownseins, die Barbara vertritt, basiert auf verschiedenen Prinzipien. Dazu gehört die Fähigkeit, in Momenten des Scheiterns und der Enttäuschung Humor zu finden und sich über die Dinge lustig zu machen, die nicht wie geplant verlaufen. Es geht darum, Leichtigkeit in den Alltag zu bringen und auch in schwierigen Situationen das Positive zu sehen. Ihr Leben verläuft harmonisch, und die Familie lacht viel zusammen. Doch dann trifft die Familie ein unvorstellbarer Schicksalsschlag. Dieses Ereignis stellt Barbaras Einstellung zum Clownsein und zum Leben auf eine harte Probe. Sie muss sich mit einer Tragödie auseinandersetzen, die sie vorher niemals für möglich gehalten hätte.
Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman „Vier minus drei. Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand.“ der Österreicherin Barbara Pachl-Eberhart aus dem Jahr 2010. Sie wurde 1974 in Wien geboren und arbeitete nach ihrem Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien neun Jahre lang als Clown bei den Rote Nasen Clowndoctors in Graz und Wien. In ihrem Roman verarbeitete sie den Tod ihres Mannes und ihrer beiden kleinen Kinder.
MitarbeiterInnen des Hospizvereins Ahrensburg beantworten nach dem Film gern aufkommende Fragen und stehen ebenso gern im Foyer des Kleinen Theaters für persönliche Gespräche zur Verfügung.
FSK: 12
Länge: 121 Minuten

