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Regisseurin Sabine Lidl porträtiert Siri Hustvedts ganz eigene Art zu leben und zu denken und verbindet ihr Schreiben mit den großen Themen des Lebens: Liebe und Abschied – besonders im  Zusammenhang  mit  der  tiefen  persönlichen  und  künstlerischen  Verbundenheit  zu  ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Paul Auster. Vier Jahre lang folgt Sabine Lidl den Gedanken und Geschichten, die Siri Hustvedt zu einer der wichtigsten intellektuellen und feministischen Stimmen der amerikanischen Literatur gemacht haben. Gemeinsam sind sie immer in Bewegung, durch Zeit und Raum, imaginär zwischen den Disziplinen, deren Grenzen Siri Hustvedt nicht gelten lässt. Dabei hält der Film auch einen der verletzlichsten Momente fest, als Siri Hustvedt und Paul Auster mit der Diagnose seiner Krebserkrankung konfrontiert werden.  

Der Roman „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“ greift die Themen des Films auf. Siri Hustvedts Gedanken beschäftigen sich mit Weiblichkeit,  kollektives  Gedächtnis, Krankheit,  Trauma  und  Sichtbarkeit, alles Themen die weltweit relevant sind. Als öffentliche Intellektuelle schlägt sie eine Brücke zwischen Literatur, Wissenschaft und Politik – Ihre Stimme hat Gewicht.

Das Buch „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“, das die gemeinsame Liebes- und Lebensgemeinschaft des Autorenpaares wiedererstehen lässt, erschien am 13. März dieses Jahres im Rowohlt Verlag.

Donnerstag, 4. Juni 2026
19:30 Uhr

FSK: 12

Länge: 115 Minuten

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